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Kopieren geht über Studieren



Im Herbst 2009 habe ich eine Geschichte zu einem meiner Bilder geschrieben "Der bayerische Sündenfall". Sicher hat der eine oder andere von euch diesen Text auch schon in seinem Postfach vorgefunden und hat über meine humorvollen Zeilen schmunzlen können. Das Schmunzeln ist mir als Urheber und Verfasser dieser Geschichte inzwischen vergangen. Ohne jeglichen Hinweis auf mich, wurde/wird dieser Text derzeit im Internet verbreitet. Das noch viel leidigere Thema Bilderklau möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst weiter ansprechen.


© Akita Mani Yo


Die folgenden Zeilen sind mittlerweile schon zum Standardtext geworden. Ich schreibe nun schon fast täglich Seitenbetreiber im Internet an und fordere diese auf meine Texte und Bilder von deren Internetseiten zu entfernen. Ich lasse diese Zeilen hier stehen, damit der eine oder andere sich vielleicht mal Gedanken darüber macht, was ein "nur" markieren, kopieren, einfügen, weiterverbreiten... für Folgen haben kann.

In diesem Zusammenhang möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich bei groben Verstößen gegen das Urheberrecht zukünftig nicht mehr in jedem Fall beide Augen zudrücken kann oder werde. Besonders dann, wenn andere unerlaubt mit meinen Werken Geschäfte machen und sich somit bereichern.




Sehr geehrte Damen und Herren,


unter folgendem Link: www.das-ist-nur-ein-Beispiellink.de wurde ohne meine Erlaubnis und Namensnennung, oder Hinweis auf mich, den Autor, einer meiner Texte "Der bayerische Sündenfall" veröffentlicht. Dieser Text wird unter anderem in diesem Jahr in meinem Buch erscheinen. Ich bin derzeit etwas verärgert darüber, dass Texte darin nun schon im Vorfeld von anderen im Internet verbreitet werden.

Dies ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht und ich bitte Sie, meinen Text "Der bayerische Sündenfall" dort umgehend zu entfernen. Der Text vom bayerischen Sündenfall war schon auf X-Seiten im Internet zu sehen und ist in einer Word-Version als Massenmail in Umlauf gebracht worden. Meine eigenen Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen haben mir auf diese Weise meinen eigenen Text wieder zugemailt mit den Worten: "Schau Hans, des is doch von Dir"

Der Text taucht in den Portalen namhafter Zeitungen auf, auf Gemeinde- und Vereinsseiten, Foren, Blogs etc., ja sogar auf der Seite Stadtrates und immer ohne jeglichen Hinweis auf mich den Verfasser.

Würden Sie sich da persönlich nicht auch darüber ärgern?

Wenn man als Urheber und geistiger Vater seine Werke auf der eigenen Website anderen Personen zugänglich macht, bedeutet das doch noch lange nicht, dass Drittpersonen diese einfach weiterverbreiten oder in Umlauf bringen dürfen. Meine Website www.akita-mani-yo.de wird derzeit umgebaut, viele Texte werden dort z.B. nicht mehr zu sehen sein und meine Bilder bekommen, auch wenn dieses von vielen als "unschön" angesehen wird, ein großes sichtbares Wasserzeichen.

Das Thema Urheberrecht/geistiges Eigentum ist aus meiner Sicht ganz besonders wichtig geworden, seit es das Internet gibt. Ich denke, dass gerade bei Texten das Bewußtsein für ein Unrecht - wenn man etwas von jemand anderen kopiert, sehr wenig ausgeprägt ist. Viele Menschen wissen entweder nicht wirklich Bescheid darüber oder ignorieren es halt einfach. Vielen Menschen unterstelle ich nicht einmal bösen Willen, es ist Ihnen einfach nicht wirklich klar, was aber im Endeffekt für mich die Sache nicht viel besser macht.

Ich persönlich habe gelernt, dass man jegliche Kontrolle über seine Werke verliert, sobald man diese ins Internet stellt. Man muß beweisen, sich ärgern und verliert letztendlich die Lust daran, andere am eigenen Schaffen teilhaben zu lassen.



Bei evtl. Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

Mit freunlichen Grüßen
Hans Pollner




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